Übung macht den … ähm … Gesellen!

Vor einiger Zeit versuchte ich mich ja an einer Nisthöhle, was optisch und funktionell nur mäßig gelang.

Im Sinne der VogelVIELfalt und vor dem Hintergrund des allgemein immer knapper werdenden Wohnraums wurde es langsam an der Zeit, diesbezüglich weiter zu üben, um akzeptable Tinyhouses für bedürftiges Kleinstfedervieh zu schaffen. Hier zeige ich nun eins der ersten Ergebnisse:

Die Ein- und Ausflugpforte hat einen Durchmesser von 3,4 mm. Unter der Aufhängung des Hauses auf der Rückwand ist eine Öffnung für die vom Vermieter regelmäßig durchzuführende Reinigung. Diese Öffnung wird im (un- und) bewohnten Zustand durch den Balken, an dem es hier hängt, fest verschlossen. Das Beste ist allerdings: das Dach ist diesmal dicht!

Ich befürchte jedoch, dass die Tiefe mit ca. 12cm, gemessen ab Türschwelle, doch etwas zu tiny für das House ist, hoffe aber trotzdem optimistisch, dass das Angebot angenommen bzw. wenigstens besichtigt wird. Wenn nicht, übe ich (sowieso) weiter und werde irgendwann zum BauMEISTER.

6 Gedanken zu “Übung macht den … ähm … Gesellen!

  1. Die Form finde ich jedenfalls sehr schön! .D
    Wegen vogelartspezifischen Nistraumgrößenbedürfnisse kannst Du unter nachfolgendem Link beim Nabu nachschauen: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/index.html?ref=header
    Unter dem Untermenü findest Du dann Hinweise auf die richtigen Maße. Sie gehen dabei zwar von Holzkästen aus, aber die Größenverhältnisse sind ja nicht abhängig vom Baumaterial.
    Oder hier gibt es noch eine Informationsbroschüre:
    https://www.nabu-shop.de/nabu-aktiv-wohnen-nach-mass-nisthilfen-und-quartiere-fur-vogel-fledermause-igel-und-insekten
    Naturverbundene Grüße von Ulrike

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    • Ja, liebe Ulrike, wenn schon die Maße noch nicht ganz NABU-kompatibel scheinen, überzeugt hoffentlich die Optik den einen oder anderen eigenbrötlerischen Vogel, Erstbezieher dieser Unterkunft zu werden. In der Zwischenzeit arbeite ich an DER Musterwohnung schlechthin, die keine Wünsche offen lässt. 😉 Dir lieben Dank für die Links: da finde ich die passenden Traum-Maße. Liebe Grüße. Birgit

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  2. So, ich musste das Design einen Tag sacken lassen… Ein paar Fragen: Ganz zuunterst-ist das offen? Damit Flüssigkeit ablaufen kann? Es sieht so aus. Ich hätte gern das Häuschen von oben gesehen, wegen der erwähnten Konstruktion… Ich mag die Form, die nach unten diesen Bauch hat. Oben befinden sich die charakteristischen Birgit’schen Zeichen – die horizontalen Rillen, das Siegel und die Integration von Holz oder anderer natürlichen Materialien. Insgesamt sehr typisch, was ein Kompliment ist, weil man ein ganzes Leben brauchen kann, seine Marke (sein Eigenes) zu entwickeln, damit sie glaubhaft ist.

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    • Lieber Alex, danke für dieses ausführliche interessierte Feedback. Du hast das ganz richtig vermutet: unten gibt es eine kleine Öffnung. Oben gibt es Loch für die Aufhängung, z.B. für einen Haken oder (wie in unserem Fall) einfach eine Schraube. Man könnte das Haus allerdings auch an der Reinigungsöffnung aufhängen.
      Ich habe den Beitrag noch um zwei Fotos von unten und oben ergänzt. Da kannst Du nochmal schauen.
      Liebe Grüße. Birgit

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