Nicht gedreht. Aufgebaut. Erneut eine Schüssel. 



Wer es noch nicht bemerkt hat: ich arbeite mich ja in diesem Jahr an Schüsseln ab. Jeder Versuch, höher und weiter zu kommen, wird von mir als Erfolg verbucht. 

Diese Schlüssel ist mal nicht gedreht sondern in gestempelter Plattentechnik aufgebaut. Dadurch hat sie einen Durchmesser (Achtung Alex!) von 34cm und eine Höhe von 13,5cm erreicht.
Innen glasiert, außen gewischt. 

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13 Gedanken zu “Nicht gedreht. Aufgebaut. Erneut eine Schüssel. 

  1. Meine zwei Wassertöpfe habe ich auch aufgebaut und zwar mit Tonwürsten. Sie haben ein ordentliches Gewicht, gerade wenn ich noch Steine zum Verankern der Wasserpflanzen drin habe.
    Man muß das mal gemacht haben, um die techn. Schwierigkeiten dabei kennenzulernen.
    Deine Innenglasur gefällt! Um welche handelt es sich?
    Liebe Grüsse!

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    • Früher habe ich viel mehr aufgebaut, bevor ich das Drehen für mich entdeckt habe. Aber mit sehr hohen oder breiten Objekten habe ich noch immer meine Schwierigkeiten… deshalb übe ich die Formen oft.
      Diese Schlüssel ist innen wieder mit „blaugrau-stukturiert“ glasiert. Die Streifen sind enstanden, indem ich mit einer Pipette türkis habe hineinlaufen lassen. Außen habe ich blau glasiert und dann weg gewischt, sodass die Glasur nur in den Tiefen der Stempel erhalten blieb. Die meisten machen das mit Eisenoxid, ich früher auch, hatte nur jetzt keins da. Liebe Grüße zurück… Birgit

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      • Baust Du die formen völlig frei auf?
        Beim Wassertopf beginne ich mit einer flachen Gipsschüssel und baue von da mit Würsten auf.
        Ich probiere gerade mit Paper-Porzellan einige Sachen. Es ist elendig mühsam, was ich versuche, aber vielleicht werde ich da mit der Zeit ähnlich zum „Profi“ wie etwa mit den Doppelwandgefassen.
        Das Werkeln mit dem Paper-Porzellan hat mich heute richtig müde gemacht. Zwar geht damit viel mehr als mit Ton, aber das Zeug hat auch seine Gesetzmässigkeiten. Ich will auch immer zu viel, das ist es!
        Eisenoxid, ja. Oder Anthrazit-Messing. Geht auch. Bei uns heißt das Schwämmeln, das Wiederrauswischen der Glasur.

        Fröhliche Praxis weiterhin!

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      • Ja Gerhard, müde bin ich jetzt auch… mein Tag im Büro war heute alles andere als erfolgreich, da musste ich mich glatt ablenken und ein wenig abdrehen. Zum Glück gibt’s ja für mich ein Hobby, das in wahrsten Sinne des Wortes einerseits (auch sich selbst) zentriert und andererseits etwas Bleibendes schafft. Mir geht’s wieder gut.
        In diesem Fall habe ich die Form an einer großen IKEA-Edelstahlschüssel ausgerichtet…
        Paper-Porzellan hab ich noch nie versucht. Es sieht jedoch toll aus und ich bin schon jetzt gespannt, was Du bald zeigst.
        Gute Nacht Dir, Birgit

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  2. Ich finde die Schüssel mit ihrem leichten eiern wunderschön… die Stempel erinnern mich an marokkanische Arbeiten. Beim dritten Bild fällt der Kontrast zwischen dem hellblauen Inneren und dem fast an Sgraffito erinnernden Äußeren auf, wobei der Kontrast von Hellblau und Hellbeige sehr fein ist.
    LG Alex

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    • Ich freu mich ganz besonders, dass es Dir gefällt. Das Geeierte kam vermutlich von meinem Brandmalheur neulich, das ich im vorletzten Beitrag („Nicht SO gewollt…“) beschrieb. Liebe Grüße. Birgit

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  3. Gut, dass das Eisenoxid fehlte, die gewischte Glasur finde ich sehr schön. Überhaupt gefallen mir die gestempelten Arbeiten überaus gut, schön, dass Du noch einmal damit gearbeitet hast. Viele Grüße Elisabeth

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